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Pflegefachfrau im Spital beugt sich lächelnd zu einer Patientin im Bett
carelee · Patientenruf im Spital

Patientenruf im Spital, direkt bei der zuständigen Pflegefachperson.

carelee bringt den Patientenruf aus eurer bestehenden Rufanlage auf das Diensthandy. Wer ein Zimmer übernimmt, sieht dessen Rufe, alle auf der Station sehen, wer sich kümmert, und das Telefonbuch zeigt, wer heute im Dienst ist.

Auf der Station

Wenn die Rufanlage nicht weiss, wer heute zuständig ist.

Auf einer Bettenstation wechseln Patientinnen und Patienten oft täglich, und Pool-Mitarbeitende springen ein. Wer welche Zimmer betreut, steht auf dem Plan im Stationsbüro. Die Rufanlage kennt diesen Plan nicht und meldet jeden Ruf an alle.

Eine Frühschicht mit carelee

Was sich für Sandra auf der Station 4B ändert.

Sandra ist Pflegefachfrau HF auf einer chirurgischen Bettenstation. So läuft ihre Frühschicht mit carelee.

  1. 06:45

    In einer Minute startklar

    Sandra nimmt ein Diensthandy aus der Ladestation, hält ihren Badge daran und gibt die PIN ein. Station, Team und ihre Zimmer von gestern sind schon ausgewählt, die Frühschicht schlägt carelee anhand der Uhrzeit vor. Sie bestätigt, und das Gerät ist ihres, mit ihrem Namen.

  2. 07:20

    Alle sehen, wer sich kümmert

    Herr K. drückt die Ruftaste. Der Ruf erscheint auf dem Handy, dem Zimmer 412 zugeordnet und farbig nach Dringlichkeit. Sandra betreut das Zimmer und tippt auf «Übernehmen». Auf den anderen Geräten der Station ist sofort sichtbar, dass sie unterwegs ist. Hätte niemand übernommen, wäre der Ruf nach der eingestellten Zeit eskaliert.

  3. 09:10

    Ein Ruf geht nicht unter

    Sandra richtet Medikamente, das Handy steckt in der Kitteltasche, der Bildschirm ist aus. Ein neuer Ruf meldet sich trotzdem. Wie laut, legt ihr pro Station mit Lautstärkeprofilen fest.

  4. 10:30

    Die Tagesverantwortung in zwei Tipps erreichen

    Marco arbeitet heute als Pool-Mitarbeiter auf der Station. Unter «Meine Abteilung» sieht er, wer im Dienst ist und wer die Tagesverantwortung hat, und ruft mit einem Tipp an. Im Telefonbuch findet er «Meyer» auch, wenn er «Maier» tippt.

  5. 13:00

    Fragen statt suchen

    Sandra fragt Lee: «Wer ist heute für das MRI zuständig?» Lee nennt die Person und wie sie erreichbar ist. Lee kann nur nachschauen und nichts verändern, und sieht nur, was für die Abteilung freigegeben ist.

  6. 14:50

    Das Gerät ist bereit für die Spätschicht

    Offene Rufe gibt Sandra an die Spätschicht ab. Was über den Tag passiert ist, wer wann übernommen und abgeschlossen hat, ist festgehalten. Die Auswertung zeigt, wie viele Rufe ohne Eskalation erledigt wurden. Sie meldet sich ab, und die nächste Person startet mit ihrem eigenen Badge.

Einführung

Eure Rufanlage bleibt.

carelee holt die Rufe aus der Anlage, die ihr schon habt, und verbindet sie mit eurer Telefonie. Gängige Rufanlagen und Telefonielösungen lassen sich anbinden. Ein neues Netz braucht es nicht zwingend: carelee läuft auf bestehendem WLAN, Inhouse-Mobile oder DECT, zum Beispiel auf dem Ascom Myco 4.

Bestand anschauen

Mit eurem Technischen Dienst und der ICT schauen wir, welche Rufanlage, Telefonie und welches Netz vorhanden sind. Einen ersten Überblick gibt der Technik-Check.

Haus abbilden

Standorte, Gebäude, Stockwerke, Zimmer, Betten, Abteilungen und Teams werden im Verwaltungsportal erfasst. Mitarbeitende übernehmt ihr aus Microsoft Entra ID.

Geräte verteilen

Neue Diensthandys melden sich selbst an und werden einer Station zugewiesen. Schichtmodelle, Ereignisarten und Lautstärkeprofile pflegt ihr selbst.

Häufige Fragen

Patientenruf im Spital: häufige Fragen

Müssen wir unsere Patientenrufanlage ersetzen?

In den meisten Fällen nein. carelee holt die Rufe aus der bestehenden Anlage und bringt sie zusammen mit der Telefonie auf das Diensthandy. Ob einzelne Komponenten angepasst werden müssen, klären wir mit eurem Technischen Dienst und der ICT.

Welche Rufanlagen und Telefonanlagen lassen sich anbinden?

Unter anderem Ruf- und Lichtrufanlagen von Ascom, Ackermann/Honeywell, Schrack Seconet, Tyco, GETS und Tunstall, angebunden über Ascom Ofelia oder ESPA 4.4.4, sowie Telefonie von Innovaphone und 3CX. Was im Einzelfall geht, hängt von den Systemversionen ab. Einen ersten Überblick gibt der Technik-Check auf der Startseite.

Wie arbeitet Pool- und Springerpersonal mit carelee?

Wer einen Badge und eine PIN hat, kann sich auf jedem Diensthandy anmelden und wählt beim Schichtstart Station, Team und Zimmer. «Meine Abteilung» und das Telefonbuch zeigen, wer auf der Station im Dienst ist und welche Rolle die Person hat. Neue Mitarbeitende kommen aus Microsoft Entra ID und bleiben «wartend», bis jemand sie freigibt und Rolle, PIN und Badge zuweist.

Welche Daten zu Patientinnen und Patienten verarbeitet carelee?

Nur Kennung, Name, Zimmer und Aufenthaltszeitraum. Diagnosen, Medikationen oder Pflegedokumentation gibt es in carelee nicht. Jede wichtige Änderung wird protokolliert. carelee läuft überwiegend in eurer eigenen Umgebung, zentrale Dienste wie Updates betreibt die axelion AG in einem Schweizer Rechenzentrum (ISO/IEC 27001).

Was passiert im Notfall, wenn auf einem Gerät niemand angemeldet ist?

Brand- und Reanimationsalarme kommen auch auf Geräten an, auf denen niemand angemeldet ist. Telefonbuch und Notrufnummern lassen sich ebenfalls ohne Anmeldung nutzen.

Können wir unsere DECT-Geräte weiter nutzen?

Ja, wenn sie dafür geeignet sind. In DECT-Umgebungen läuft carelee zum Beispiel auf dem Ascom Myco 4. Daneben funktioniert carelee auf Smartphones im WLAN oder im Inhouse-Mobilfunk.

Ab wann gibt es carelee, und wer führt es ein?

carelee kann ab Anfang 2027 bestellt werden. Ab dem ersten Quartal 2027 kannst du es im Innovation Hub von axelion live erleben. Eingeführt wird carelee vorerst von axelion, später auch von zertifizierten Partnern.

Wie würde carelee auf eurer Station laufen?

Zeig uns, welche Rufanlage und Telefonie ihr habt. Wir zeigen dir carelee mit euren Abläufen.

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